EnBW verbreitet Lügen über die Gemeinde Mossautal!

EnBW und dem RP Darmstadt wurde bei dem Gerichtstermin am 24.Mai aufgezeigt,
dass der Trinkwasserschutz am Kahlberg nicht ausreichend gewährleistet ist und nachgebessert werden muss.
Anstatt sich  qualifiziert und inhaltlich zu äußern, werden in den Medien Aussagen wiederholt, welche nicht nur Falsch, sondern auch gelogen sind.
So behauptet eine EnBW-Sprecherin gegenüber der OZ, dass Mossautal es abgelehnt hätte entsprechende Schutzfilter in seine Trinkwasserquelle einbauen zu lassen.
Dies ist nachweislich eine Lüge!
Das die Sprecherin der EnBW jetzt eine Ersatztrinkwasserversorgung durch einen Noteinsatz des Odenwälder THW sicherstellen möchte, zeigt wie hilflos EnBW agiert.
Nach wie vor, ist für die Bürgerinitiative nicht nachvollziehbar, welche Konkretisierung der Auflagen die Quantität der Schmerbachquelle sicherstellen sollte.
Aus Sicht der BI-Kahlberg ist diese Sicherstellung schlichtweg unmöglich und folglich ist die Genehmigung rückwirkend aufzuheben.

Eine ausführliche Presseerklärung finden Sie unter Aktuelles.

Verwaltungsgericht stoppt vorläufig den Bau von 2 Windkraftanlagen auf dem Fürther Kahlberg

Das Darmstädter Verwaltungsgericht hat am Mittwoch, 24. Mai 2017 nach einer 3-stündigen Anhörung dem Regierungspräsidium aufgegeben, den Sofortvollzug hinsichtlich der Genehmigung von zwei Windkraftanlagen auf dem Kahlberg aufzuheben. Damit wäre faktisch ein Baustop für zwei der fünf genehmigten Windkraftanlagen erreicht. Im Rahmen eines Erörterungstermines wurden alle rechtlichen Aspekte des Klageverfahrens der Gemeinde Mossautal gegen die auf dem Kahlberg genehmigten Windkraftanlagen erörtert. Die Klage der Gemeinde Mossautal stützt sich auf eine Gefährdung der Trinkwasserversorgung für die Mossautaler Ortsteile Hüttenthal und Hiltersklingen. Bei der Erörterung machte das Gericht deutlich, dass es den Argumenten der Gemeinde Mossautal – vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Stefan Glatzl (Bensheim) zuneigt, dass die Auflagen für den Trinkwasserschutz zu unbestimmt und damit rechtswidrig seien. Ein Sofortvollzug der Genehmigung könne daher nicht aufrechterhalten werden. Dem Regierungspräsidium wurde aufgegeben, den Sofortvollzug für den Bau der zwei Windkraftanlagen, die im Einzugsbereich der Schmerbachquelle gebaut werden sollen, aufzuheben. Dies wird gegenüber der Genehmigungsinhaberin EnBW als Etappensieg gewertet. Vor allem vor dem Hintergrund, dass im Rahmen der Erörterung die Vertreter der EnBW einräumen mussten, dass zwischenzeitlich auch am Standort der geplanten Windkraftanlage 2 begonnene Baumaßnahmen (Ziehen von Wurzelstöcken) aufgrund von Bedenken des die Baumaßnahme begleitenden Hydrogeologen eingestellt werden mussten. Dies zeigt, dass die Bedenken der Bürgerinitiative und der Gemeinde im Hinblick auf eine Gefährdung des Trinkwassers real sind. Die jüngsten Veröffentlichungen der EnBW, die darlegen sollten, dass die geplanten Windkraftanlagen in Kürze errichtet werden, sind damit ad absurdum geführt. Dass am Kahlberg Windkraftanlagen gebaut werden, ist mit dieser Gerichtsentscheidung jedenfalls aus Sicht der BI-Kahlberg unwahrscheinlicher geworden. Die Bürgerinitiative sieht sich darin bestätigt, dass Eingriffe in die Erd-Deckschicht oberhalb von stark zerklüfteten Sandsteinformationen (wie im Odenwald häufig vorhanden) Wasserpfade verändern, Wasserverschmutzungen auslösen oder sogar Quellen zum Versiegen bringen können.

Die BI-Kahlberg möchte dem Mossautaler Gemeindevorstand dafür danken, dass dieser die Gefährdung für die Trinkwasserversorgung jederzeit ernst genommen hat und mit Unterstützung der Bürgerinitiative nun zunächst eine Gefährdung der Trinkwasserversorgung im gerichtlichen Wege verhindert hat. Für die verbleibenden Windkraftanlagen nahe Hammelbach und Grasellenbach verbleibt es bei der Anordnung des Sofortvollzuges. Die BI-Kahlberg hofft, dass die dort ebenfalls – nun gerichtlich als ungenügend eingestuften – Schutzanordnungen für das Trinkwasser auch für die dort wohnenden Bürger nachgebessert werden.

Hiervon unabhängig wird die BI-Kahlberg alle gerichtlichen Möglichkeiten ausnutzen, um die Trinkwassergefährdung für alle betroffenen Bürger abzuwenden. Für die Bürgerinititaive hat sich mit diesem Teilerfolg gezeigt, dass sich bürgerschaftliches Engagement lohnt und der Protest von mündigen Bürgern Wirkung zeigen kann. Während des Erörterungstermines fanden sich ca. 30 Frühaufsteher aus dem Odenwald zu einem stillen Protest vor dem Verwaltungsgericht Darmstadt zusammen, die den Prozeßbeteiligten und interessierten Passanten aufzeigten, dass Trinkwasser eine hohes Schutzgut ist, für dass es sich zu kämpfen lohnt.

Gefahr für das Trinkwasser?

Das Odenwälder Echo hat in seiner Ausgabe vom Donnerstag, den 11. Mai 2017 in der Rubrik Rhein-Main und Südhessen einen halbseitigen Artikel des Ressortleiters Politik,  Rainer H. Schlender über die wasserrechtlichen Auflagen aus dem Genehmigungsbescheid für Windkraftanlagen am Stillfüssel und am Kahlberg veröffentlicht. Die Art und Weise wie dieser Bericht geschrieben wurde veranlasste viele Bürger zu heftigen Reaktionen, welche wir in zwei offenen Briefen darstellen möchten:


Von Markus Voigt, Mossautal

Gefahr für das Trinkwasser?

Der Artikel von Herrn Rainer H. Schlender im Rhein-Main und Südhessenteil des Odenwälder Echos vom 11. Mai 2017 wird mich veranlassen das Abonnement dieser Zeitung zu kündigen. Mir ist schon bewusst, dass in dieser Zeitung auch die persönlichen Meinungen der entsprechenden Redakteure wiedergespiegelt werden und ich konnte damit lange Jahre umgehen und die tatsächlichen Nachrichten herauslesen. Was mir aber an diesem Donnerstag zum Frühstück serviert wurde verdient die Bezeichnung „Propagandabericht“ mit all dem faden Beigeschmack welches dieses Wort hierzu bietet.
In genau 13 Tagen soll ein Verwaltungsgericht zu dem Thema Trinkwasser und Windkraftanlagen einen Beschluss fassen und nun wird auf übelste Art und Weise versucht über eine Tageszeitung Einfluss zu nehmen um verloren gegangenes Terrain zurückzuerobern. Der Redakteur scheut sich nicht Tatsachen derart zu vereinfachen und zu verdrehen, dass dies als lächerlich und unsinnig rüberkommt. Auch werden in diesem Artikel nur nebensächliche Argumente angeführt, für den Leser relevante und wichtige Informationen fehlen. Man erkennt schnell, dass der Schreiber keine Ahnung von der doch sehr umfänglichen Materie hat und sieht gar die größere Gefahr an der B460 zwischen Hüttenthal und Hiltersklingen. Ortskundige wissen, dass die Windkraftanlagen westlich von Hiltersklingen gebaut werden also viele Kilometer von dem genannten Ort entfernt. Letztendlich versucht der Verfasser des unsäglichen Artikels auch noch die Bürger Mossautals zu diffamieren in dem er sie mit Vieh gleichsetzt. Der Rechtsanwalt Claus Nadeschdin aus Heidelberg hat hierzu einige Zeilen verfasst:

Schweinejournalismus des Darmstädter Echos
verbannt die Mossautaler Bevölkerung an die Viehtränke

In einem am 11.05.2017 veröffentlichten Artikel über die geplante Errichtung von Windkraftanlagen im Odenwald unter der Überschrift „Gefahr für das Trinkwasser?“ zieht der Journalist und Ressortleiter Politik des Darmstädter Echos doch tatsächlich einen Vergleich überaus schweinischen Charakters: „Und …. dass Hiltersklingen und Hüttental  im Falle einer schlimmen Verschmutzung des Hildegeresbrunnens eine Notversorgung mit Trinkwasser bekommen, bedeutet nicht, dass die Bürger dieser Ortsteile von Mossautal künftig ausschließlich aus Tankwagen getränkt werden“.

Nun ja, man könnte meinen, auch Spitzen seien vom Grundrecht der Meinungs- und Pressefreiheit gedeckt. Doch fragt man sich: Wie kommt es zu einem solchen Vergleich? Befangenheit oder nur schlichte Herabsetzung der Mossautaler Landbevölkerung? In ersterem Fall ist anzumerken, dass sich seriöser Journalismus jeglicher Befangenheit zu enthalten hat. Das ist einer der obersten Grundsätze. Die sachliche Auseinandersetzung hat stets oberste Priorität.

Oder ging es dem Autor bei seiner Gleichstellung von Mensch und Vieh nur darum, den Mossautaler als ungebildeten und engstirnigen Menschen in die Ecke zu stellen, da er nicht in der Lage ist, die Komplexität des Windanlagenprojekts zu verstehen oder es nicht verstehen zu wollen? Dann sei aber auf die Leitsätze des Bundesverfassungsgerichts zur Pressefreiheit hinzuweisen, wonach Kritik zwar auch pointiert, polemisch und überspitzt erfolgen darf. Einen Sonderfall jedoch bilden herabsetzende Äußerungen, die sich als Formalbeleidigung oder Schmähung darstellen. In diesem Fall ist keine Abwägung zwischen der Meinungsfreiheit und dem Persönlichkeitsrecht notwendig, weil die Meinungsfreiheit regelmäßig hinter den Ehrenschutz zurücktritt.

Der Mossautaler jedenfalls fühlt sich in jeder Hinsicht herabgesetzt. Er ist kein Schwein und wird es auch nicht durch seine Haltung zum Windkraftanlagenprojekt.

Rechtsanwalt Claus Nadeschdin


Von Michael Karb, Mossautal

Sehr geehrte Damen und Herren,
was heute in dem Artikel „Gefahr für Trinkwasser“ durch Ihre Redaktion publiziert wurde, ist ein absoluter Skandal!
Ihr Redakteur schrieb :
…dass Hiltersklingen und Hüttental  im Falle einer schlimmen Verschmutzung des Hildegeresbrunnens eine Notversorgung mit Trinkwasser bekommen, bedeutet nicht, dass die Bürger dieser Ortsteile von Mossautal künftig ausschließlich aus Tankwagen getränkt werden

Meine Damen und Herren, „getränkt“ werden immer noch Tiere !

Auszug aus dem DUDEN:
tränken= – 1. (Tieren) zu trinken geben; 2. sich mit einer Flüssigkeit vollsaugen …

Es geht hier um Trinkwasser für Menschen! Schade, dass Sie davor keinen Respekt haben!

Ich bin nur ein Gas- und Wasserinstallateur, aber meine Deutschkenntnisse reichen noch aus um menschenwürdige Texte zu verfassen!

Die weitere Argumentation in dem Artikel von H. Schlender ist so schlecht, dass jede Argumentation meinerseits völlig überflüssig ist.
Ich werde mich weiter nur mit den vorliegenden Problematiken befassen -und nicht mit Herr Schlender über Toilettenhäuschen sinnieren!

Mit jedem weiteren Bericht auf diesem erbärmlichen Niveau werden Sie nur erreichen, dass noch mehr Menschen erkennen,
dass es hier um Ideologie von Träumern und Subventionsabzocke geht. Die fatalen Ergebnisdaten der Energiewende sagen alles!

Grundrechte der Menschen, Tiere, Natur- und Kulturgüter wurden über Generationen wirkungsvoll gesetzlich beschützt.
Jetzt wird vieles davon einfach geopfert -nur weil es jährlich 25 Milliarden zu verteilen gibt? Es ist eine Schande! ! !
Mit 25 Milliarden Euro könnten wir übergangsweise die Kohlekraftwerke mit Gaskraftwerken ersetzen, riesige Stromspeicher bauen, Kraft-Wärmekopplung lokal ausbauen und die privaten Haushalte stark fördern bei der Anschaffung von Energiespargeräten und neuen Heizungen.
Während die BRD 25 Milliarden der Windlobby hinterher wirft, wird dem Rentner in Griechenland 18% abgezogen weil das Land einen neuen Kredit über 2,5 Milliarden erhält  -passt das noch zusammen? Ist das menschenwürdig und gerecht? Wo sind die hochgebildeten Politiker, Journalisten und Philosophen eigentlich geblieben?
Wollten wir nicht CO² einsparen wie die Weltmeister? Ich habe das für möglich gehalten und gedacht, dass darin eine neue Chance als Weltmarktführer für Deutschland bestehen würde!
Ich verstehe die Hintergründe warum das in der Praxis aktuell nicht klappt – Ihre Redaktion anscheinend nicht!
Fragen Sie sich einmal warum die CO²-Zertifikate so spottbillig geworden sind und somit ihr Ziel total verfehlen?

Auch Journalisten haben eine hohe Verantwortung und sollten für demokratische und gerechte Prozesse in der Gesellschaft stehen -und diese immer wieder einfordern!
Man kann auch einen eingeschlagenen Kurs korrigieren – das ist keine Schande, sondern ein Zeichen für Intelligenz!

Mit ihrem Verständnis von Journalismus möchte ich jedenfalls nichts mehr zu tun haben!
Mein Abo des Odenwälder Echo´s werde ich deshalb kurzfristig kündigen.
Sicherlich benötigen Sie kein Geld vom primitiven Odenwälder-Landvieh!

Michael Karb

 

Interview mit Horst Schnur

Jörg Rehmann sprach mit Horst Schnur, von 1991 bis 2009 Landrat des Odenwaldkreises über das mittelalterliche Denkmal. Die Grafen zu Erbach-Fürstenau planen mit Billigung der Landesregierung, das Denkmal durch umfangreiche Windkraftbauten im Landschaftsschutzgebiet zu „umzingeln“ und damit zu verschandeln. Der Landrat a.D. Horst Schnur spricht über die Geschichte des Denkmals, der Region sowie über wirtschaftliche Perspektiven des Tourismus – und die Gefährdung durch die Windkraft.

Windpark-Kahlberg: Bürgerinitiative argumentierte – Kreis Bergstraße ignorierte!

Betreff:
Stellungnahme der BI-Kahlberg zu den Berichten „Wir wollen keine weiteren Windparks“ (OZ, 29.04.17) und „Der Kreis hat sein Soll erfüllt“ (Odenwälder-Echo, 29.04.17)

Die kritische Stellungnahme des Bergsträßer Landrates Christian Engelhardt zum „Teilplan Erneuerbarer Energien Südhessen“ wird, seitens der BI-Kahlberg, größtenteils begrüßt. Doch nach Aussage des Landrates wäre es wichtig sachlich zu argumentieren und pauschale Aussagen der Ablehnung zu vermeiden.

Genau das tut die BI-Kahlberg seit vielen Monaten! Ohne die vielen sachlich fundierten Einwände der BI-Kahlberg wären höchstwahrscheinlich keine Auflagen zu Brandschutz, Naturschutz und Trinkwasserschutz erteilt worden. Die Windkraftplaner haben zufällig alle Probleme am Kahlberg einfach übersehen. In den ersten Gutachten der Planerfirma gab es weder Trinkwasserquellen, noch Greifvögel, noch Fledermäuse und keine Kulturgüter auf dem Kahlberg. Selbst die Unterschreitung aller Mindestabstände zu Wohnhäusern (nur 570 m zu Häuser im Gassbachtal) hat niemanden interessiert! Mit Gegengutachten der BI-Kahlberg (finanziert durch private Spenden) konnte die vielfältige Problematik am Kahlberg aufgezeigt werden. Eigene Anstrengungen seitens der Kommunalpolitik und bei Behörden, gab es im Kreis Bergstraße keine. Die Antragsunterlagen wurden nicht einmal sorgfältig gelesen! So reichte der Gemeinde Fürth z. Bsp. eine kurze Email an die Genehmigungsbehörde als positive Stellungnahme. Ohne inhaltliche Kenntnis der Thematik wurde bisher seitens der Kommunalpolitik nur ideologisch und wirtschaftlich argumentiert. Es gab nur pauschale Aussagen wie „wollt ihr lieber neue Atomkraftwerke?“ oder „wir müssen unseren Beitrag leisten“. Die Ortsvorsteherin von Weschnitz, hat absolut keine Projektkenntnisse und beantwortet den Anwohnern und der Opposition keinerlei Anfragen im Ortsbeirat. Ist das verantwortliche Politik für die Bürger? Das Bistum Mainz brachte es sogar nur zu einem dünnen Satz mit dem Bekenntnis zur Energiewende – kein Wort zur historischen Walburgiskapelle auf dem Kahlberg!

Seitens der BI-Kahlberg gab es noch nie so eine flache Argumentation. Wir stehen für den Atomausstieg und die Energiewende unter Berücksichtigung aller geltenden Gesetze für Mensch und Natur! Bisher hat noch niemand im Kreis Bergstraße mit uns sachlich debattiert! Finanziert hat diese einseitige Info-Veranstaltung das Land Hessen – also der Bürger.

Die Aussage des Landrates, dass am Kahlberg alles getan wurde um Tiere, Pflanzen und Grundwasser zu schützen, zeigt auf, dass er sich wahrscheinlich nie inhaltlich mit den Auswirkungen der WKA-Kalhberg für Mensch und Natur beschäftigt hat.

Am 24.Mai wird sich jetzt das Verwaltungsgericht Darmstadt mit der Vernachlässigung des Trinkwasserschutzes am Kahlberg beschäftigen – das sind die Tatsachen! Ohne Bürgerinitiativen hätte die Windkraftlobby in Hessen aktuell freie Fahrt! Die Genehmigungsbehörde in Darmstadt wurde 2016 personell umorganisiert, steht unter hohem politischem Genehmigungsdruck und hat offensichtlich aus Zeit- und  Personalnot damit aufgehört sich ein unabhängiges Bild der Antragsunterlagen zu machen. Selbst der hohe Trinkwasserschutz wird politischer Ideologie geopfert und eine Trinkwasserversorgung mit Tankwagen als akzeptable Lösung seitens des RP-Darmstadt in die Genehmigung zum Sofortvollzug aufgenommen.

Alle o.g. Angaben basieren auf beweisbaren Tatsachen! Die Bürger sollten deshalb, zu Ihrem Schutz, selbst aktiv werden. Wie man am wackelnden Kahlberg-Projekt sieht, kann jeder etwas bewirken. Die BI-Kahlberg fordert deshalb alle Bürger dazu auf, mit einer persönlichen Stellungnahme zum „Teilplan Erneuerbarer Energien Südhessen“ auf Problematiken an den ausgewiesenen Windkraftvorrangflächen hinzuweisen.

Die BI-Kahlberg bietet, wie auch andere Bürgerinitiativen, jedem Bürger hierzu Ihre Unterstützung an.

Sternwanderung Sonntag 9.4.2017

Sternwanderung oder Fahrradtour an die Trinkwasserquelle von Hiltersklingen/ Hüttenthal am Sonntag den 9.4.2017 ab 14:00

Ab 14:30 Uhr wird der Geograph Dr. Richard Leiner an der Quelle eine Rede halten und steht danach auch für Fragen zur Verfügung. Die BI-Kahlberg wird außerdem Informationsmaterial bereit halten und über den aktuellen Projektstand der geplanten Windkraftanlagen auf dem Kahlberg informieren.

Für Ihren Durst reichen wir kostenlos reines Trinkwasser von der Hildegeresquelle!
Auch bieten wir Kaffee und Kuchen gegen eine kleine Spende an.
Machen Sie einen schönen Spaziergang und genießen Sie den Tag in angenehmer Gesellschaft.
Lageplander Quelle und Vorschlag für öffentliche Parkmöglichkeiten finden Sie hier:

BÜRGERVERSAMMLUNG

BÜRGERVERSAMMLUNG in Mossautal
am Montag, den 20. März 2017 in Mossautal
ab 20:00 Uhr in der Mossautalhalle, Güttersbacher Straße 4, Mossautal-Hüttenthal

Thema: Gefährdung der Trinkwasserversorgung in Hiltersklingen und Hüttenthal durch den Bau von Windkraftanlagen.

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

Es geht auch um UNSER Trinkwasser!!!

Liebe Mossautaler,
kommt bitte Zahlreich zu dieser Bürgerversammlung. Wie kann es sein, dass aus reiner Profitgier unser Trinkwasser aufs Spiel gesetzt wird. Den Schaden tragen wir!!! Das RP in Darmstadt, sowie unserer „Nachbarn“ verhöhnen uns und schieben die „Schuld“ unserem Bürgermeister in die Schuhe. Der Schaden einer versiegenden und verschmutzten Trinkwasserquelle würde in Mossautal in die Millionen gehen, welchen wir Mossautaler nach Ablauf der Bauarbeiten selbst tragen müssten!

Der Baden-Württemberger Energiekonzern EnBW streut wissentlich und mit Deckung durch das RP-Darmstadt Unwahrheiten und setzt auf Zeitgewinn um die Anlagen am Kahlberg trotz widerstand der Bevölkerung zu bauen. Bitten des Verwaltungsgerichtes  werden von EnBW ignoriert. EnbW sagte den Stopp der Bauarbeiten bis zur Klärung des Verwaltungsgerichtes zu – Eine Lüge! Die Vorbereitungen für den Wegausbau laufen bei Wind und Wetter ungehindert weiter, obwohl es Auflagen in der Genehmigung gibt!

BI-Kahlberg