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Der Journalist und Autor Jörg Rehmann im Gespräch mit Prof. Dr. Joachim Weimann (Ökonom, Universität Magdeburg)
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So nicht Herr Herwig! Wir antworten auf die Presseerklärung vom 14.09.2017

„Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) kämpft für den Schutz unserer Natur und Umwelt.“ So steht es auf der Homepage. Die Wirklichkeit sieht allerdings anders aus!

Wofür der BUND JEDOCH NICHT KÄMPFT, sehen wir am Kahlberg im Unesco Geo-Naturpark hautnah. Hier wird Landschaft, Natur- und Artenschutzraum für die wirtschaftlichen Interessen zweier Gemeinden (Fürth und Grasellenbach) und zum Wohle der „alternativen“ Energieform Wind zerstört.

Da frage ich mich, was macht der BUND eigentlich, wenn dieser anscheinend nur die Interessen der Politik vertritt und nicht die des Umweltschutzes?

Bezugnehmen auf die jüngste Pressemitteilung des BUND stellt die BI Kahlberg klar:

  • wir informieren sachlich fundiert mit Gutachten und Textauszügen aus der Genehmigung (z.B. Bussard-Tötungserlaubnis) und dokumentieren mit Bildbeweisen u.a. das Vorkommen des Schwarzstorches und Rotmilans und was wir tagtäglich an den Baugruben am Kahlberg sehen.
  • Es sind KEINE Einzelbeobachtungen am Kahlberg, sondern die Beobachtungen vieler engagierter Bürger, die sich um den Artenschutz- und Bestand sorgen (es braucht auch keinen Horstfund, sondern einen Habitatnachweis)
  • Der  BUND kann offenbar nicht einmal zwischen einer UVP (Umweltverträglichkeitsprüfung) und einer allgemeinen UVP-Vorprüfung unterscheiden:
    Fakt ist – nichts anderes als eine allgemeine UVP-Vorprüfung  gibt es für den Kahlberg.
    Die Vorprüfung besteht aus der Beantwortung eines oberflächlichen Fragenkataloges – ohne Beteiligung der Öffentlichkeit! Die Bürger haben von dem Bau der Windkraftanlagen durch die Schaffung von Tatsachen am Kahlberg erfahren.

Lieber BUND, zu welchem Zeitpunkt haben Sie sich inhaltlich mit dem Kahlberg beschäftigt? Uns ist bisher keiner bekannt. Vielleicht tun Sie es ja zu dem Zeitpunkt, an dem Schadstoffe in den Trinkwasserquellen gefunden werden oder gar der erste Schwarzstorch tot auf dem Schreibtisch Ihres Vorsitzenden liegt?

Fakt ist, dass es ohne die Einwände der BI kein Zweitgutachten über Landschaft, Denkmalschutz, Trinkwasserschutz, Brandschutz, Fledermäuse und Vögel gegeben hätte. Die ursprünglich eingereichten Gutachten waren geradezu lächerlich – wären aber ohne die Einwände der BI Kahlberg auch vom RP akzeptiert worden.

Macht der BUND Lobby für die Windkraft? Der Gedanke zwängt sich geradezu auf. Selbst Mitbegründer Ennoch zu Guttenberg hat den BUND mit dem Vorwurf verlassen, der BUND sei käuflich.

Enoch zu Guttenberg wirft dem Verband vor, die „weitgehende Zerstörung der deutschen Landschaftsschutzgebiete und Naturparks durch riesige Windkraft- aber auch Photovoltaikanlagen“ zu dulden und zu unterstützen. http://www.n-tv.de/panorama/Enoch-zu-Guttenberg-tritt-aus-article6247711.html

Zum BUND-Kritikpunkt „keine Alternative der BI´s zur Stromerzeugung“:
In Darmstadt steht ein nagelneues Gaskraftwerk still, weil es unrentabel ist. Anderen modernen Gaskraftwerken in der BRD geht es genauso.
Grund: Die hohe (unnötige) Spitzenlast aus Windkraft drückt den Preis für die CO2-Zertifikate. Die nun billigen CO2-Zertifikate kaufen dann die Erzeuger von Kohlestrom.

Der BUND schreibt von nur 2% der Landesfläche für Windkraft. Dass der Odenwaldkreis ca. 9% seiner Fläche dafür bereitstellen soll, lässt dieser lieber unerwähnt!
Anscheinend hofft Herr Winter vom BUND Bergstrasse darauf, dass der gemeine Bürger nicht zwischen Kreis- und Landesfläche unterscheiden kann.

Umweltschutz sieht aus unserer Sicht anders aus Herr Herwig!

 

Wenn grüne Energie krank macht


Berichterstattung zur Demo vom 12.04.2017 in Darmstadt

http://www.rtl-hessen.de/video/16568/initiative-demonstriert-gegen-wind-industrie

http://www.echo-online.de/lokales/darmstadt/windkraftgegner-protestieren-vor-dem-darmstaedter-regierungspraesidium_17816167.htm

https://www.ffh.de/news-service/hessen/suedhessen/toController/Topic/toAction/show/toId/112890/toTopic/erneuter-protest-gegen-windkraftanlagen-im-odenwald.html


Berichterstattung zur Demo am Hildegeresbrunnen Mossautal

http://www.echo-online.de/lokales/odenwaldkreis/mossautal/mehr-als-100-odenwaelder-demonstrieren-von-mossautal-aus-gegen-kahlberg-windraeder_17809095.htm